Einleitung

Für den Um- und Ausbau von Dach- und Kellerflächen zu Wohnraum gibt es viele gute Gründe.

Argumente pro Innenausbau:

  • Zusatzfläche für die wachsende Familie

extra Kinder- oder Kinderspielzimmer, Verlegung des elterlichen Schlafzimmers heraus dem unmittelbaren Wohnbereich, Gästezimmer


  • Platz für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse

Hobbyraum, Wellnessoase, Fotoatelier, Hausarbeitsraum


  • Verwirklichung einer lang gehegten Wohnidee

lichtdurchflutete Dachstudiolösung, Sonnenplatz auf einem Dachbalkon, Pool und Sauna im Keller


  • Schaffung eines Home Office

für haushaltsnahe Büroarbeiten, Nebenbeschäftigung, Selbstständigkeit


  • Verbesserung der Energiebilanz des Hauses

Dämmung und Dichtung nach den neuesten bauphysikalischen Erkenntnissen


  • Mehr Licht und zweckmäßigere Ausnutzung von Tageslicht bei ungünstigen baulichen Verhältnissen

Installation von Glasflächen oder Vergrößerung von Dachflächenfenstern für vorhandene Treppenhäuser und deren Einbindung in den Hauptwohnraum als Atriumlösung


  • Effektive Nutzung von teuerem Bauland

statt Neubau Erweiterung


  • Wertsteigerung der Immobilie

Professioneller Ausbau ist zugleich Erweiterung der bewohnbaren Fläche und Modernisierung


Gewaltiges Ausbaupotenzial

Im Jahr 2006 gab es laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 39,3 Millionen Wohnungen. 28 Prozent davon lagen in Einfamilienhäusern und verfügten über eine durchschnittliche Wohnfläche von knapp 120 Quadratmetern. Rechnet man die Grundfläche eines solchen statistischen Durchschnittshauses mal mit circa 50 bis 60 Quadratmetern, so findet sich dort also rein theoretisch ein gewaltiges Ausbaupotenzial. Zumindest bei den knapp 60 Prozent, die aus der Zeit zwischen 1949 und 1990 stammen, denn bei neueren Immobilien wird häufig von vornherein von der Sohle bis zur Pfette ausgebaut.

Hinzu kommt, dass auch in Mehrfamilienhäusern durchaus Möglichkeiten für den Ausbau von Dach- und Kellergeschossen bestehen.

Natürlich waren Keller und Dach bisher nicht ungenutzt. Manches Aufbewahrungsproblem wird durch eine Entrümpelungsaktion gelöst. Zur professionellen Planung des Ausbaues sollte es aber gehören, möglichst innovative Alternativen für das zu finden, was einen neuen Platz braucht oder sich mit eingeschränkten räumlichen Verhältnissen begnügen muss. So weicht der alte Ölbrenner im Keller vielleicht einem deutlich kleineren neuen Modell oder einem Erdgasheizgerät.

Stauraum für die verschiedensten Dinge lässt sich beim pfiffigen Ausbau eines Dach- oder Kellergeschosses gleich mit gewinnen. Schon auch deshalb sollten die Pläne mit einem Innenarchitekten oder einer Fachfirma für den Innenausbau besprochen werden.


(c) by Päffgen GmbH bzw. deren Autoren 2009, www.ausbau.de

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